Im Rahmen der Saisonvorbereitung und im Rahmen der alljährlich stattfindenden Jugendfahrten gastieren am Wochenende vier Union-Volleyball-Jugendteams bei einem dreitägigen Einladungsturnier des VC Thimister-Heerve in Belgien. Schon seit fünf Jahren nutzen die Union-Teams der B-, C- und D-Jugend dieses Turnier zur Vorbereitung auf die Jugend-Saison welche in zwei Wochen mit den ersten Spielen in der NRW-Liga startet. Inzwischen verbindet die beiden Vereine eine intensive Freundschaft und Jahr für Jahr wird diese aufgefrischt.
Schon am Freitag Mittag geht es mit den vier Teams auf nach Belgien und nicht weit hinter der Deutschen Grenze gastiert der Union-Tross in einem alten Chalet. Besonders stolz ist man im Lager des SCU, dass auch wieder etliche Eltern ihre Kinder zu dieser Fahrt begleiten, denn das „zeigt die Identifikation der Eltern mit ihren Kindern, dem Sport und unserem Verein“, ist Initiator Achim Franke sichtlich stolz auf die 40-köpfige Gruppe, die am Freitag mit dem Bus den Weg ins Nachbarland antritt.
Nach einigen gruppendynamischen Massnahmen am Freitag zur Teamfindung stehen dann am Samstag und Sonntag die Wettkämpe auf dem Programm und die Union-Mädchen treffen auf namhafte Konkurrenz. Im Teilnehmerfeld ist als zweiter deutscher Teilnehmer der Nachwuchs des Bundesligisten VC Wiesbaden vertreten und aus Belgien sind die Spitzenteams des Gastgebers und vor allen Dingen die Teams aus Chapelle und Hasselt mit dabei, die zu den besten belgischen Jugendvereinen zählen. Auch die frankofone Landesauswahl wird Teams nach Thimister schicken Aus Holland kommt dann noch der holländische Abonnement-Jugendmeister aus Heino dazu. Also ein tolles Teilnehmerfeld für die SCU-Mädchen und vor allen Dingen für die neu eingerichtete Fördergruppe der 98/99er Mädchen ein Highlight, denn es ist ihr erster internationaler Vergleich.
Neue Internetseite
es ist uns gelungen eine neue Internetseite zu erstellen, wo es endlich komplette Abteilung vorgestellt werden kann. Besucht unsere neue und offiziele Volleyballseite unter:
www.scu-volleyball.de
Viel Spass!
Freitag, 28. August 2009
B-, C-, und D-Jugend in Belgien
Training am 28.08.09
Das Training der Damen 3-7 fällt am heutigen Freitag wegen der Belgienfahrt aus. Damen 1&2 trainieren von 19-21 Uhr in der Berufsschule.
Dienstag, 25. August 2009
Turnier in Werne am 29.08.
Die Adresse:
Kardinal-von-Gallen Str.
Werne (Linderthalle)
Spielbeginn: 13 Uhr
Abfahrt: 11:45 Berufsschule
Montag, 24. August 2009
Damen 1&2 in guter Frühform
Bei der ersten Standortbestimmung im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Volleyball-Saison traten die erste und zweite Mannschaft der SCU-Volleyballerinnen am Sonntag bei einem Einladungsturnier des ATV Haltern an. Das Oberliga- und Verbandsligateam des SCU traf dort beim „Stausee-Pokal“ auf gleichklassige Teams und holte sich die erste Spielpraxis nach einer schon anstrengenden Vorbereitung vor allen Dingen im Bereich Athletik und Technik.
Im Sechserfeld der teilnehmenden Mannschaften schafften die Union-Teams die bestmögliche Ausbeute, denn am Ende belegte der Oberliga-Aufsteiger von Union 1 den ersten Platz und den sicherte man sich in einem vereinsinternen Finale gegen die eigene Reserve, die somit den zweiten Rang belegte.
Für die erste Mannschaft verlief der Start in das Turnier jedoch wenig verheissungsvoll. In einem schwachen Spiel mit vielen Fehlern in Annahme und Feldabwehr konnte der Verbandsligist aus Bochum so gerade bezwungen werden und im zweiten Spiel gab es gegen den klassentieferen SV Burlo sogar eine 0:2 Niederlage. Trotz Führung und mehrerer Satzbälle in beiden Abschnitten vergab Union durch leichte Fehler den Erfolg. Dennoch kam man als Gruppenzweiter ins Halbfinale und hier traf man auf Gastgeber vom ATV Haltern. Der Oberliga-Absteiger und selbsternannte Aufstiegsfavorit hatte jedoch nicht den Hauch einer Chance gegen nun immer besser werdende Union-Damen. Die Annahme sass und im Angriff war man Haltern deutlich überlegen. 25:10 und 25:20 waren dann auch die deutlichen Satzergebnisse. Die zweite Mannschaft, Aufsteiger in die Verbandsliga und mit Neuzugängen noch einmal deutlich verjüngt, startete mit einem klaren 25:18 und 25:23 im Lokalderby gegen den ASV Senden (Verbandsliga) ins Turnier, um dann gegen Haltern eine unnötige 0:2 Niederlage zu kassieren. Gegen den favorisierten SV Burlo zeigte das Union Team dann aber seine Leistungsfähigkeiten und in einem gutklassigen Spiel konnte man den Favoriten mit 2:1 bezwingen. Das Finale war erreicht und hier kam es zum vereinsinternen Duell. Bei der
Reserve war etwas die Luft raus und die Oberliga-Mannschaft sicherte sich mit 25:14 und 25:21 den Turniersieg.
„Am Ende hat es mir schon sehr gut gefallen, was beide Teams gezeigt haben“, so SCU-Coach Pourie. „Ich denke unsere Neuzugänge werden voll einschlagen und drei Wochen vor Saisonbeginn sind wir schon recht weit“, so der SCU-Coach.
Schon am nächsten Wochenende werden alle SCU-Teams in Einsatz sein, denn die Jugend-Mannschaften fahren für drei Tage zum traditionellen Einladungsturnier nach Belgien und die beiden ersten Mannschaften sind Samstags beim Vorbereitungsturnier des TV Werne am Start.
SCU 1: Christine Drees, Sabrina Petrausch, Anne Klingenstein, Mona Finke, Pia Bachorz, Maren Flachmeier, Lisa Massmann, Birte Höhne, Ina Flörke, Seffi Krursel, Maria Papa
SCU 2: Katrin Papa, Steffi Witte, Linda Exner, Steffi Pieper, Mara Hoja, Linda Steinemann, Laura Exner, Tine Müller, Kristina Kirchner, Franziska Austrup
Mittwoch, 19. August 2009
Sarah Petrausch jetzt auch beim World Grand Prix
Die atemberaubende Karriere der Olfenerin Sarah Petrausch im Dress der Deutschen Volleyball Nationalmannschaft geht weiter. Nach dem Weltmeistertitel mit der U20 und dem ersten A-Länderspiel Einsatz, schaffte sie jetzt auch die Nominierung für die Endrunde des World Grand-Prix, dem Endturnier der sechs weltbesten Volleyball-Teams im japanischen Tokio vom 19. bis zum 23. August!
Nach einer langen Qualifikationsrunde quer über den Erdball verstreut, wurde Sarah jetzt von Bundestrainer Giovanni Guidetti für den 12er-Kader nominiert, der ab Mittwoch um ein Millionen-Preisgeld spielt und sich mit den besten Teams der Welt misst. Neben dem deutschen Team werden in Tokio die Teams vom Olympiasieger Brasilien, dem Olympia-Dritten China, dem Olympia-Fünften und Gastgeber Japan, dem Europameisterschafts-Fünften Niederlande und dem Weltranglisten Achten aus Russland ans Netz gehen.
In Tokio trifft die DVV-Auswahl zunächst auf den Gastgeber (19. August), es folgen die Partien gegen die Niederlande (20. August), Top-Favorit Brasilien (21. August), Russland (22. August) und China (23. August). Bislang ist ein 3. Platz aus dem Jahr 2002 die beste deutsche Platzierung beim Grand Prix. Bundestrainer Giovanni Guidetti meint vor der Finalrunde: „Ich bin sehr zufrieden, dass wir in der Finalrunde stehen. Wir hatten zwei Ziele: Die WM-Qualifikation und das Erreichen der Finalrunde beim Grand Prix – wir haben beides geschafft. Wir möchten in Tokio so viele Spiele wie möglich gewinnen und uns weiter verbessern. Zwar sind die Mädchen ein wenig müde, aber sehr motiviert.“ Küken Sarah Petrausch ergänzt: „Wir wollen auf jeden Fall unser erstes Spiel gegen Japan gewinnen. Ich denke, wir müssen von Spiel zu Spiel denken. Es gibt hier keine Mannschaft, die unschlagbar ist. Aber einfach wird es natürlich nicht. Das sind alles gestandene Spielerinnen bzw. Teams, die es gewohnt sind, ihre Topleistung regelmäßig abzurufen.“
Für die junge Olfenerin, die ihre Basis für den sportlichen Erfolg in der Nachwuchsschule des SCU Lüdinghausen gelegt hat ist die Teilnahme natürlich ein weiteres und vielleicht das größte Highlight ihrer noch jungen Karriere. „Was diesen Sommer so alles passiert ist, muss ich erst einmal realisiereren“, so die 19-jährige Olfenerin. Sollte Sarah sich auch an diesem Wochenende von ihrer besten Seite zeigen, so könnte auch das nächste Highlight bevorstehen, denn im Anschluss an den Grand Prix wird der Bundestrainer auch noch seinen Kader für die Europameisterschaften im September in Polen benennen und vielleicht steht ja erneut der Name Sarah Petrausch auf der Liste.
Spielplan (deutsche Zeiten)
19.8.: NED – CHN / BRA – RUS / JPN – GER (11.30 Uhr)
20.8.: NED – GER (6.30 Uhr) / CHN – BRA / JPN – RUS
21.8.: CHN – RUS / BRA – GER (8.30 Uhr) / JPN – NED
22.8.: GER – RUS (6.30 Uhr) / BRA – NED / JPN – CHN
23.8.: GER – CHN (6.30 Uhr) / RUS – NED / JPN - BRA
Der deutsche Kader: Kathleen Weiß (Amstelveen/NED), Denise Hanke (Schweriner SC), Kerstin Tzscherlich (Dresdner SC), Heike Beier (Piacenza/ITA), Berit Kauffeldt (Schweriner SC), Anne Matthes (Dresdner SC), Christiane Fürst (Bergamo/ITA), Sarah Patrausch (Rote Raben Vilsbiburg), Sabrina Roß (Volley Allianz Stuttgart), Maren Brinker (USC Münster), Margareta Kozuch (Novara/ITA), Corina Ssuschke (Prostejov/CZE)
Sonntag, 16. August 2009
Neue Spielerinnen bei SCU
Wenn die Volleyballfrauen von Union Lüdinghausen am 12. September (Samstag) in Herne zum Saisonbeginn aufschlagen, ist dies eine Premiere: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielt die Mannschaft in der Oberliga.
„Wenn es uns gelingt, uns relativ früh im Mittelfeld zu platzieren, haben wir im Prinzip alles richtig gemacht“, sagt Peter Pourie, der als Nachfolger von Silke Jaeger neben der zweiten nun auch die erste Damenmannschaft betreut.
Dass der Werner jetzt ebenfalls den Bundesleistungsstützpunkt in Münster und die zweite Mannschaft des USC Münster betreut, soll seiner Doppelfunktion in Lüdinghausen keinen Abbruch tun. „Ich versuche alles unter einen Hut zu bringen“, so Pourie. „Es wird sicherlich Situationen geben, wo wir improvisieren müssen. Aber ich bekomme Unterstützung von Union.“
Bei näherem Hinsehen wird die Vierfach- zur Dreifachbelastung, denn der Coach will die beiden Lüdinghauser Teams gemeinsam trainieren. Daran, dass sie getrennt spielen, ändert dies aber nichts.
Über Personalprobleme unter dem Netz können die Volleyballfrauen jedenfalls nicht klagen. Zwar müssen sie Grit Böhnke und Lea Adolph ersetzen. Volleyball-Urgestein Böhnke hat ihre Karriere beendet, Adolph den Weg Richtung USC Münster eingeschlagen.
Dafür kann Peter Pourie eine Vielzahl von Neuzugängen an der Stever begrüßen. Vom Zweitligisten VC Schwerte kommt die Zuspielerin Sabrina Petrausch. Die ältere Schwester der frischgebackenen U20-Weltmeisterin Sarah will nicht mehr ganz so viel Zeit mit dem Training verbringen, um sich auf ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin konzentrieren zu können.
Sozusagen in Begleitung von Petrausch wechseln Pia Bachorz und Ivana Kegalij zu Union. Beide Mittelblockerinnen haben zuletzt für TV Asseln in der Landesliga gespielt, zuvor aber in Schwerte mit Sabrina Petrausch am Netz gestanden.
Vom Landesligisten Lüner SV kommen Stefanie Witte sowie die Exner-Schwestern Laura und Linda an die Stever. Alle drei sind jünger als 20 Jahre und sehr hochgewachsene Spielerinnen. Witte und Linda Exner sind Mittelblockerinnen, während Laura Exner im Außenangriff und in der Annahme spielt. Vom Zweitligisten VC Schwerte kommt die 15-jährige Mara Hoja, Schwester von Anna Hoja vom USC Münster. Die Lüdinghauserin Maren Flachmeier ist ebenfalls erst 15 und hat bisher in der dritten Mannschaft von Union gespielt. Die Libera steht in der neuen Saison als Jugendspielerin ohne Einschränkung den ersten beiden Teams zur Verfügung.
Die Oberliga-Konkurrenz sieht Pourie generell auf Augenhöhe - bis auf drei Ausnahmen, die Favoriten USC Münster 3, SG Herne und TV Dülmen. Der TV ist als Verbandsliga-Zweiter hinter Union mit aufgestiegen, hat sich aber mit vier erfahreneren Spielerinnen „extrem verstärkt“, so der Lüdinghauser Coach.
Bei der SG Herne müssen die Unionistinnen gleich zu Beginn ran. Das erste Oberligaspiel vor heimischem Publikum absolvieren sie eine Woche später gegen die SG Minden/Hausberge, eine erfahrene Oberligamannschaft, die sich in der vergangenen Saison im Mittelfeld platziert hat. Pourie: „Wenn wir von den ersten beiden Spielen eines gewinnen, passt das.“
Donnerstag, 23. Juli 2009
Team Deutschland im Halbfinale
Die deutsche U18 Nationalmannschaft ist bei der Jugend-Olympiade im finnischen Tampere dem Traum vom Gewinn einer Medaille ein deutliches Stück näher gekommen. Durch einen verdienten und phasenweise auch deutlichen 3:0 (25:16 / 25:23 / 25:21) Erfolg im zweiten Gruppenspiel über die Niederlande ist den deutschen Mädchen vor dem letzten Gruppenspiel gegen Europameister Belgien am Mittwoch um 13 Uhr (12 Uhr deutscher Zeit) der Halbfinaleinzug nicht mehr zu nehmen. In einem spannenden und teilweise hektischen Spiel konnte das deutsche Team bis zur Endphase des zweiten Satzes seine Überlegenheit in Aufschlag und Angriff ausspielen. Dann jedoch verlor das Team von Bundestrainer Stefan Bräuer etwas den Faden und die Niederländern konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Jeweils zu Endphase der Sätze zwei und drei machten die deutschen Mädchen dann allerdings die wichtigen Big-Points und konnten den Halbfinal-Einzug ausgiebig bejubeln. Einziger Wehrmutstropfen ist die schwere Fussverletzung von Julia Hero Ende des dritten Satzes.
Punktbeste deutsche Spielerin war am Dienstag Abend Sina Fuchs (Münster/Lüdinghausen) mit 17 Punkten.
1.Satz
Startaufstellung: Klemm, Boin, Fuchs, Quade, Schäperklaus, Hero, Gschwendtner (Libero)
War während der Weltmeisterschaft noch der Holperstart das Markenzeichen der deutschen Mannschaft so legte das Team diesmal in diesem Endspiel um den Halbfinaleinzug los wie die Feuerwehr. Gute Aufschläge und ein stabiler Block liessen die deutschen Mädchen schnell davonziehen. Immer wieder waren es die Aussenangriffe von Sina Fuchs und Ann-Christin Quade, die nach guter Aufschlag-Vorbereitung den Punkt fürs deutsche Team erzielten. 16:10 hiess es zur zweiten technischen Auszeit und eine Aufschlagserie von Rebecca Schäperklaus besorgte dann endgültig den Rest.
2.Satz
Den Schwung aus dem Satzende nahmen die deutschen Mädchen mit in den zweiten Abschnitt. Der Block fasste nun gegen die gross gewachsenen Holländerinnen immer besser zu und auch das Aufschlagspiel machten den Oranje-Mädchen weiterhin schwer zu schaffen. Bei der zweiten technischen Auszeit konnte man erstmals mit vier Zählern in Führung gehen (16:12). Mit guten taktischen Wechseln (Großer für Boin und Wilkerling für Quade) baute das deutsche Team die Führung zum 23:17 aus. Alles sah nach einer klaren Angelegenheit aus, doch plötzlich geriet die deutsche Annahme ins Wanken. Die Niederländerinnen arbeiteten sich Punkt für Punkt heran und erst ein Hero-Block brachte mit 25:23 den knappen Satzgewinn und die 2:0 Führung.
3.Satz
Die Niederländer waren nun im Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Immer wieder konnten die Oranjes mit Finten und guten Block punkten. Doch zur Mitte des Satzes hatte sich das deutsche Team wieder herangekämpft und zur zweiten technischen Auszeit ging man erstmals mit 16:15 in Führung. Eine Fuchs Aufschlagserie und mehre gute Verteidigungen von Libera Lena Gschwendtner brachten dem deutschen Team die 22:18 Führung, doch dann der Schock. Bei einer Blockaktion verletzte sich die bis dahin beste deutsche Blockerin Julia Hero schwer am Fuss, doch die kurzfristige Konfusion konnte das holländische Team nicht ausnutzen. Zwei Boin-Aufschläge und ein Fuchs-Hammer beim Matchball machten das 3:0 perfekt und die deutschen Mädchen liessen den Sieger Kreisel tanzen.
Stimmen zum Spiel:
Stefan Bräuer, Bundestrainer: „Glückwunsch der Mannschaft zum Sieg und zum Halbfinaleinzug. Phasenweise haben wir heute eine souveräne Leistung geboten und verdient gewonnen. Leider verlieren wir mit Julia Hero eine wichtige Spielerin und hoffen natürlich, dass die Verletzung nicht so schwerwiegend ist. Wir träumen jetzt weiter von einer Olympia-Medaille. Europameister Belgien wird morgen eine hohe Hürde, aber wir wollen uns von Spiel zu Spiel steigern.“
Anna Hoja, Kapitänin: „Zwei Sätze haben wir richtig gut gespielt und vor allen Dingen gut aufgeschlagen. Am Ende des zweiten haben wir ein bisschen unsere Linie verloren, aber in den entscheidenden Momenten waren wir da. Alle hoffen natürlich, dass Julia sich nicht so schwer verletzt hat.“
Sina Fuchs, punktbeste Deutsche: „Wir wollen hier eine Medaille holen und jetzt haben wir die Chance dazu. Phasenweise haben heute viele Sachen funktioniert. Mit solch einer Teamleistung ist hier alles möglich.“
Team Germany: Anna Hoja (USC Münster), Sina Fuchs (SCU Lüdinghausen /USC Münster), Ann-Christin Quade (Bayer 04 Leverkusen), Lena Gschwendtner (VC Allianz Stuttgart), Julia Hero (VC Olympia Berlin), Rebecca Schäperklaus (SCU Lüdinghausen / USC Münster), Ines Wilkerling (VC Olympia Dresden), Hanna Klemm (VC Olympia Berlin), Tanja Großer (VC Olympia Berlin), Corinna Mommert (USC Münster), Anika Boin (VC Olympia Dresden), Pia Weyand (VC Allianz Stuttgart)
Dienstag, 21. Juli 2009
Deutschland gegen Holland
Die deutsche U18 Nationalmannschaft setzt ihre Siegesserie nach der Weltmeisterschaft nun auch bei der Jugend-Olympiade fort und bezwingt den nächsten Favoriten. Am Mittwoch Nachmittag erwischte es niemand geringeren als den Jugend-Europameister und Dritten der Weltmeisterschaften, das Team Belgien. In einem phasenweise hochklassigen Spiel zeigte das Deutsche Team in den ersten beiden Sätzen eine der stärksten Leistungen aller bisherigen Länderspiele und die grossen Favoriten aus dem Nachbarland hatten wenig entgegenzusetzen. Erst eine kurze Schwächephase zum Start des dritten Satzes brachte Belgien ins Spiel zurück und über den Kampf fand man am Ende zum verdienten Sieg.
Durch diesen Erfolg sicherte sich das Deutsche Team den Gruppensieg in Gruppe B und trifft im morgigen Halbfinale entweder auf den WM-Vierten Türkei oder erneut auf das belgische Team. Die Regelung der CEV sieht ein Zulosen der Halbfinalteilnehmer vor. Auslosung ist erst heute abend um 22 Uhr. Fest steht nur die Anfangszeit des morgigen Halbfinals. Um 16 Uhr hat das deutsche Team die erste Chance sich schon eine Medaille zu sichern und sich ins Finale vorzuspielen.
Punktbeste deutsche Spielerin war am Mittwoch Nachmittag die Leverkusenerin Ann-Christin Quade mit 17 Punkte.
1.Satz
Startaufstellung: Klemm, Boin, Fuchs, Quade, Schäperklaus, Mommert, Gschwendtner (Libero)
Auf die zur Zeit beste Deutsche Blockerin Julia Hero musste man im deutschen Team nach ihrer Fussverletzung aus dem Holland-Spiel verzichten, so dass auf den Blockpositionen Rebecca Schäperklaus und Corinna Mommert in der Starting-Six standen. Ansonsten blieb der erste deutscher Sechser unverändert. Hannah Klemm eröffnete das Spiel mit einem Aufschlagfehler und dieser sollte im ersten Abschnitt nicht der letzte bleiben. Die deutschen Mädchen spielten ein stabiles Side-Out und nur die Service-Fehler hielten das belgische Team im Spiel. Erst eine gute Serie von Anika Boin und einige Kracher von Quade und Fuchs über die Aussenposition liessen das deutsche Team davonziehen. Mit 25:21 ging der erste Satz an das Team Germany.
2.Satz
Ein Boin-Diagonal-Kracher und zwei Schäperklaus-Aufschlag-Winner eröffneten den zweiten Satz. Schnell wurde auch in diesem klar, wer hier heute das Heft in der Hand haben würde. Lediglich im Schnellangriff waren die belgischen Mädchen den deutschen phasenweise überlegen und kamen dort nach guter Annahme immer wieder zu schnellen punkten. Ansonsten beherrschte der inzwischen gute deutsche Aufschlag das Spiel und aus der Verteidigung waren es immer wieder Fuchs und Quade, die für die deutschen Punkten sorgten. Mit 25:20 ging der Satz an die deutsche U18.
3.Satz
Ein Klemm-Service mit Gegenangriffspunkt über Boin waren der Start in Satz drei. Danach hatte das Team Deutschland mehrfach die Chance sich in leichten „Danke-Ball-Situationen“ von den Belgierinnen abzusetzen und den Sack frühzeitig zuzumachen. Doch wie schon im Holland-Spiel liess kurzzeitig die Konzentration nach und Belgien kam besser ins Spiel. Bis zum 9:9 verlief der Satz noch ausgeglichen doch dann erzielte das deutsche Team noch ganze zwei Zähler. Immer wieder biss man sich nun am belgischen Block fest und auch die Wechsel Hoja für Quade, Großer für Fuchs und Weiand für Klemm brachten keine Entlastung.
4.Satz
Das Spiel drohte nun vollends auf die Seite der Belgier zu kippen. Mehrere „Unforced-errors“ und eine schlechte Angriffsquote brachten dem Europameister eine 10:3 Führung und alles rechnete mit einem fünften Satz. Doch wie so oft erwachte nun der Kampfgeist des Teams von Bundestrainer Stefan Bräuer. Punkt für Punkt kämpfte man sich heran und auch der Block fasste nun deutlich besser zu. Beim 19:19 hatte man die Belgier eingeholt und nun entwickelte sich ein Krimi mit tollen, langen Ballwechseln. Ein Mommert-Schnellangriff läutete die Endphase des Satzes zum 22:21 ein. Ein Fehler in der deutschen Sicherung 22:22. Annahme Fuchs und Angriff Boin 23:22. Schnellangriff der Belgier 23:23. Annahme Gschwendtner, Angriff Quade 24:23! Starke deutsche Verteidigung, Gegenangriff Quade und ein diagonaler Knaller auf die Position 4. 25:23 und Sieg für das deutsche Team. Und wieder drehte sich der deutsche Sieger-Kreisel!
Stimmen zum Spiel:
Stefan Bräuer, Bundestrainer: „Wir haben heute gegen den Europameister einen taktisch klugen Sieg herausgespielt. Bis auf den dritten Satz waren wir heute sehr konzentriert und behalten in den Big-Point-Phasen die Nerven. Es zeichnet uns aus, dass wir zur Zeit sehr organisiert Volleyball spielen. Nun warten wir auf unseren Halbfinalgegner. Den Ausfall von Julia Hero haben wir sehr gut kompensiert.“
Lena Gschwendtner, Libera: „Die ersten beiden Sätze hatten wir die Belgier gut im Griff und haben dann leider im dritten die Konzentration verloren. Aber wir haben uns gut zurückgekämpft und als Team in den entscheidenden Situationen gewonnen. Es hat heute Spass gemacht den Europameister zu schlagen.“
Pia Weyand: „Im Vergleich zum Holland-Spiel war heute noch einmal eine Steigerung zu erkennen. Im Block haben wir heute noch etwas besser gearbeitet und auch im Schnellangriff konnten wir besser punkten. Als dann der Aufschlag stabiler wurde, lief unser Spiel phasenweise richtig gut.“
Team Germany: Anna Hoja (USC Münster), Sina Fuchs (SCU Lüdinghausen /USC Münster), Ann-Christin Quade (Bayer 04 Leverkusen), Lena Gschwendtner (VC Allianz Stuttgart), Julia Hero (VC Olympia Berlin), Rebecca Schäperklaus (SCU Lüdinghausen / USC Münster), Ines Wilkerling (VC Olympia Dresden), Hanna Klemm (VC Olympia Berlin), Tanja Großer (VC Olympia Berlin), Corinna Mommert (USC Münster), Anika Boin (VC Olympia Dresden), Pia Weyand (VC Allianz Stuttgart)
Sarah Petrausch auf dem Weg zu einer WM-Medaille ???
Welch ein Auftakt für die Deutsche U20-Juniorinnen-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Mexiko. Nach den ersten vier Spielen zieht das Team Germany einsam seine Bahnen und kommt dem grossen Traum „Medaillen-Gewinn“ immer ein Stückchen näher.
Das Team um die Olfenerin Sarah Petrausch marschierte ohne jeden Satzverlust durch die Vorrunde in Tiscali/Mexiko und wurde Gruppensieger. Nacheinander wurden Taipeh und Tschechien deutlich mit 3:0 bezwungen und den größten Hammer landete das Team Germany im letzten Gruppenspiel gegen Weltmeister China. Gegen einen der Turnierfavoriten zeigten die Deutschen um Kapitänin Sarah Petrausch ein perfektes Spiel und in knapp einer Stunde wurden die Chinesinnen phasenweise vorgeführt. Mit 25:12, 25:10 und 25:16 liess man den Asiatinnen nicht den Hauch einer Chance. Punktbeste deutsche Spielerin war, wie schon in den anderen drei Spielen, die aus der Lüdinghausener Volleyball-Schule stammende Sarah Petrausch.
Sarah meinte nach der Partie zur Top-Leistung ihrer Mannschaft: Ich bin sehr glücklich. Wir sind mit der Perspektive gestartet, Platz eins oder zwei in der Gruppe zu holen. Jeder hat gesagt, dass wir eine schwere Gruppe haben. Aber wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und nun sind wir Gruppensieger. Ich hatte mir das Spiel gegen China schon anders vorgestellt: die kamen gar nicht zu Entfaltung, es gab kaum Gegenwehr – immerhin war China vor zwei Jahren Weltmeister. Ich fand auch toll, dass die Spielerinnen „von der Bank“ auf demselben Niveau weitergespielt haben und wir so effektiv geblieben sind.“
Durch den Gruppensieg musste das deutsche Team umziehen und geht in der Zwischenrunde in Mexicali ans Netz. Bei weit über 40 Grad Aussentemperatur konnte allerdings auch einer der nächsten Mitfavoriten nichts gegen die deutsche Angriffspower ausrichten. Im ersten Zwischenrundenspiel musste nämlich auch die Türkei in eine Niederlage einwilligen. Zwar verlor das Team Germany den ersten Satz und damit auch den bislang einzigen Satz des Turniers, doch stand am Ende ein hoch verdienter 3:1 Erfolg. Besonders beim 25:7 in Satz drei spielten die deutschen Mädchen um Bundestrainer Han Abbing nahezu perfekt.
Weitere Gruppengegner sind die Niederlande und Bulgarien.
Auf jeden Fall haben die Mädchen um Sarah Petrausch, die in der nächsten Bundesliga-Saison beim Pokalsieger Rote Raben Vilsbiburg aufschlagen wird, gute Chancen das Halbfinale zu erreichen und dann wäre der nächste Schritt in Richtung Medaille getan.
Mittwoch, 15. Juli 2009
Trainingszeiten Mittwoch 15.07
Damen 6 &7
Realschule 15-17 Uhr
Damen 3&4&5
Realschule 17-19 Uhr
Damen 1&2
Realschule 19-21 Uhr